AbflugDie Gattung der Honigbiene existiert auf der Erde vermutlich schon seit 100 Millionen Jahren. Innerhalb des Ökosystems nimmt sie eine sehr wichtige Rolle ein und ist verantwortlich für die Bestäubung einer Vielzahl von Pflanzen. Die Bienen sammeln emsig Nektar und Pollen, bringen alles in ihren Stock und produzieren unseren heißgeliebten Brotauftrich: Honig. Wesentlich mehr Bedeutung hat die Biene in der Landwirtschaft - ohne ihre Bestäubungsleistungen gäbe es in allein in Deutschland einen Verlust von etwa 2,5 Milliarden Euro im Jahr. Bestimmte Apfelsorten verlassen sich so sehr auf die Bienen, dass sie ohne deren Besuch nur etwa 10 Prozent ihres Normalertrages abwerfen würden.

Wussten Sie eigentlich, dass...
...eine Biene in ihrem Leben 800 Kilometer zurück legt ?
...Bienen für einen Kilo Honig je nach Blütentracht eine Strecke von ca. 150.000 km zurück legen ?
...eine Bienenkönigin an einem Tag 2000 bis 3000 Eier legen kann ?
...ein Bienenvolk im Sommer 50.000 bis 60.000 Bienen enthält ?

HonigDie Inhaltsstoffe vom Honig sind von besonderem Wert für eine Vielzahl von Lebensfunktionen. Mineralien, Enzyme, Spurenelemente, Aminosäuren, Vitamine und antibiotische Substanzen finden sich in komplexer Vielfalt. Bis aus Nektar Honig wird, wird dieser von den Bienen noch veredelt, in dem sie ihn mit wertvollen Enzymen anreichern und die Kohlenhydrate in leicht verdauliche Einfachzucker wie Traubenzucker und Fruchtzucker umwandeln. Honig ist ein rasch wirkender und nicht belastender Energiespender.

Übrigens: Für ein 500 Gramm Glas Honig muss die Biene zwischen 1,5 und 2 Millionen Blüten anfliegen !

Warum Honig vom Grafschafter Imker und nicht den vom Discounter ?
Da Deutschland den Honigbedarf nur zu 25% selber decken kann, wird der fehlende Honig importiert. Auf dem Etikett stehen dann häufig Angaben wie "Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern". Der Honig ist grundsätzlich nicht schlechter, jedoch wird importierter Honig häufig nicht nach unseren Qualitätsstandards geerntet und verarbeitet, z.B. wird er schon früh aus der Wabe genommen, was zu einem höheren Wassergehalt führt. Deshalb muss dieser Honig künstlich getrocknet werden, was zu Geschmacks- und Inhaltsverlusten führen kann. Der Honig von ortsansässigen Imkern nach den strengen Vorgaben des Deutschen Imkerbunds wird ohne den Einsatz von Antibiotika gewonnen und absolut ausgereift geerntet. Ein Unterschied, den jeder schmeckern kann ! Außerdem ist die Ökobilanz des Grafschafter Honigs durch kurze Handelswege eindeutig besser, als z.B. beim chinesischen Import-Honig.

Bienen ziehen in Bienenstock
Einzug in die Bienenbeute